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Der Druck auf Banken wächst den Datenschutz zu verbessern

von VPNHaus | 12.07.2019 |Cybersecurity Strategy, Data Security, Encryption

Die Nachricht über Facebooks Pläne eine Kryptowährung einzuführen versetzt Bankaufsichtsbehörden weltweit in höchste Alarmbereitschaft. Auf den ersten Blick ist der Schritt von Technologieriesen in den Finanzdienstleistungssektor gut für die Kunden. Die Transaktionszeiten sollten kürzer sein und Servicegebühren niedriger, ein besonderer Vorteil in Entwicklungsländern.

Die Schattenseite ist jedoch: Ihre Erfolgsgeschichte bei Datenschutz und digitaler Privatsphäre ist ziemlich dürftig. Infolgedessen wachsen die Bedenken der Kunden, wie persönliche Informationen verwendet werden. Facebook zeigt sich unerschrocken, wenn es verkündet das Ziel von Libra sei, Maßstäbe zu setzen für elektronische Identität weltweit.

Die Banken bereiten sich daher auf weitere Regulierungen vor, die Verbesserungen des Datenschutzes in der gesamten Branche verlangen.

Ein bewährter Weg für Finanzdienstleister, um zu zeigen, dass sie den Schutz ihrer Kundendaten ernst nehmen, ist der Einsatz von verschlüsselungsbasierten Tools wie Virtual Private Networks (VPNs) zum Schutz persönlicher Daten in allen Stufen des Kommunikationsprozesses.

Tech-Giganten streben die Disruption von Finanzdiensten an

Im Juni verkündete Facebook Pläne, nächstes Jahr einen Kryptowährungs-Service zu starten. Das Libra genannte Angebot wird Facebooks 2,7 Millionen Kunden die Möglichkeit bieten, für Waren zu zahlen oder Rechnungen zu begleichen.

Andere Firmen wie Amazon, eBay, Google and Paypal bieten ebenfalls digitale Finanzdienste.

Der riesige Pool an Lifestyle-Daten, die auf den Plattformen gespeichert sind, dürfte es Facebook relativ leicht machen, Risiken zu bestimmen sowie Transaktionen zu genehmigen und dabei Prüfungen von Bonität und Sicherheiten zu reduzieren.

Die niedrigen Gemeinkosten der Technologieunternehmen ermöglichen es ihnen, die Finanzdienstleistungen mühelos zu erweitern. Das ist ideal in Schwellenländern, in denen große Teile der Bevölkerung noch nie Bankdienste genutzt haben.

Angriffe kratzen am Vertrauen der Kunden

Im Gegensatz zu diesen positiven Faktoren steht die schlechte Meinung der Verbraucher über Technologie-Großkonzerne, wenn es darum geht, auf ihre Daten aufzupassen.

Eine RSA-Studie im Jahr 2018 mit 7.500 Teilnehmern ergab, dass 73% mehr über Datenschutzverletzungen informiert waren als in der Vergangenheit.

Rund 80 % hatten Vertrauen in den Schutz ihrer Bank- und Finanzinformationen, während 74 % sich Sorgen machten, dass Geld ohne ihr Wissen von ihren Konten genommen wurde.

Mehr als die Hälfte (54%) gaben an, dass sie davon abgeschreckt wären, Dienstleistungen von einem Unternehmen zu kaufen, das Daten falsch behandelt hatte.

Die Hälfte (50%) gab jedoch zu, dass sie eher geneigt waren, Unternehmen zu vertrauen, die den Datenschutz bei ihren Geldgeschäften ernst nehmen.

Stärkere internationale Regulierung

Das Misstrauen der Kunden wurzelt in Datenskandalen wie bei Facebook Cambridge Analytica und Equifax, bei denen die personenbezogenen Daten von Millionen Menschen durchgesickert sind.

In der Folge setzen die Finanzaufsichtsbehörden strengere Standards.

Alltägliche Aktivitäten wie Mailings, die Bereitstellung eines personalisierten Services oder die Pflege von Kundenbeziehungen erfordern den Austausch einer enormen Menge an persönlichen Daten.

Die Abhängigkeit von Daten wird sich verstärken, da die Banken neue Werkzeuge und Technologien einsetzen beim Sammeln von Informationen aus unstrukturierten Quellen wie Datenbanken von Drittanbietern oder Social Media.

Die Behörden reagieren, indem sie darauf bestehen, dass die Banken die höchsten Datenschutzstandards einhalten, um das Risiko zu minimieren, dass Daten ohne Zustimmung gesammelt und verwendet werden.

Facebook möchte, dass Libra der Standard wird für digitale Identitäten. Standardisierungsgremien wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat die Libra-Initiative vorsichtig begrüßt für ihr Potenzial, den Kunden Zahlungsdienste auf globaler Ebene anzubieten.

Es gibt aber auch Befürchtungen, dass der Einstieg von Big Tech in Finanzdienstleistungen schnell zu Wettbewerbs- und Datenschutzrisiken führt, die über den Rahmen der geltenden Vorschriften hinausgehen. Von den Normungsgremien wird erwartet, dass sie zusammenarbeiten, um Schlupflöcher in den internationalen Wettbewerbs- und Datenschutzvorschriften zu schließen, so dass alle Finanzdienstleistungsunternehmen gleiche Wettbewerbsbedingungen haben.

Datenschutz beginnt bei der Verschlüsselung

Ein guter Anfang für Anbieter von Zahlungsdiensten, die Ihr Engagement im Datenschutz unter Beweis stellen wollen, ist die Implementierung einer End-to-End-Verschlüsselung für die gesamte digitale Kommunikation. Auf diese Weise können Tools wie VPN-Software personenbezogene Daten schützen, währen die Daten über das öffentliche Internet übermittelt werden, indem sie die Daten vor jedem Versuch der Beobachtung abschirmen.

Um den Anforderungen einer großen, expandierenden Nutzerschaft gerecht zu werden, lassen sie sich ganz einfach hochskalieren. VPNs der Enterprise-Klasse können die Privatsphäre von Remote-Verbindungen für alle Plattformen verwalten und schützen. Sie können auch leicht skaliert werden, um den Anforderungen einer großen, wachsenden Benutzerzahl gerecht zu werden.

VPNs spielen mit ziemlicher Sicherheit eine zentrale Rolle bei der Erfüllung regulatorischer Anforderungen zum Schutz digitaler Identitäten in der neuen Ära der sozial getriebenen internationalen Bankdienstleistungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit der Inbetriebnahme neuer digitaler Bankdienstleistungen der Druck zunehmen wird, dass diese und die bestehenden Finanzdienstleister sich an strengere Datenschutzstandards halten müssen.

Verschlüsselte Konnektivität ermöglicht es Finanzunternehmen, ihre Bereitschaft zu demonstrieren, die sensiblen personenbezogenen Daten ihrer Kunden geheim zu halten. 

Ein professionelles, unternehmensweites VPN ist die ideale Sicherheitstechnologie für aufstrebende internationale Anbieter digitaler Finanzdienstleistungen. Ein VPN erlaubt ihnen universelle Standards zu erfüllen und gleichzeitig Finanzdienstleistungen in absoluter Privatsphäre zu erbringen für Kunden, die auf der ganzen Welt verteilt sind.

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