Sie fahren in den Urlaub? Denken Sie daran, Ihr VPN mitzunehmen

von VPNHaus | 17.08.2017

Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt, dass Mobilgeräte einem doppelten Zweck dienen: für Geschäftliches und auch für Freizeitzwecke. Eine im Jahr 2017 vom Sicherheitsunternehmen Norton durchgeführte Studie zum WLAN-Risiko zeigt jedoch, dass die Menschen sich im Urlaub nicht unbedingt Gedanken um die Daten auf ihren Geräten machen. Stattdessen betrachteten 71 Prozent der Befragten das Vorhandensein eines soliden WLAN-Zugangs als entscheidenden Faktor bei der Wahl eines Ferienhotels oder -apartments.

Eine solche Abhängigkeit von öffentlichen WLANs birgt das Risiko, dass sensible Unternehmensdaten Hackern und Schnüfflern in die Hände fallen. Daher nehmen Sie am besten stets Ihre VPN-Technologie (Virtual Private Network) mit in den Urlaub, sodass Sie unterwegs Ihre gesamte Internetkommunikation verschlüsseln können.

Bei Reisen zu weit entfernten Destinationen öffnet sich Ihnen eine Welt voller Gefahren. Einige Länder wie Brasilien oder China haben einen besonders schlechten Ruf im Zusammenhang mit Hacker-Angriffen und staatlicher Einflussnahme auf das Internet. Jüngste Studien zeigen jedoch, dass selbst die „sichersten“ Länder nicht immer so sicher sind.

Brasilien ist weltweit führend, was Cyberkriminelle angeht, die es einfach mal versuchen. Reisende nach Brasilien zu den Weltmeisterschaften 2014 oder zur Olympiade 2016 wurden wiederholt vor Hackern gewarnt, die private Geräte durch Einschleusen von Malware kaperten. Im Fernen Osten erstreckt sich die Bedrohungslage über den gesamten asiatisch-pazifischen Raum. China ist ein führender staatlicher Förderer der Internetspionage. Die Behörden dort haben strenge Kontrollen über die Internetzugriffsverfahren eingeführt. Chinas sogenannte Große Firewall überwacht sämtlichen Datenverkehr, der durch das Land fließt.

In Wahrheit ist jedoch kein Land vollkommen frei von Bedrohungen durch öffentliche WLANs.
Die Statistiken zeigen: In den USA existieren 5 Millionen mobile Bedrohungen, in Großbritannien 2 Millionen, in Frankreich 0,7 Millionen, in Polen 0,475 Millionen und in Italien sowie Kanada jeweils 0,4 Millionen.

In einer im Mai 2017 durchgeführten Umfrage wurden über 15.000 Mobilgerätenutzer aus 15 Ländern zu ihrem Verhalten bei der Nutzung öffentlicher WLANs befragt. Der Bericht offenbarte, dass mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) vor der Verbindung mit einem öffentlichen WLAN nicht lange überlegten. Tatsächlich ist der Drang, online zu gehen, so groß, dass 46 Prozent der Befragten angaben, sie könnten kaum ein paar Minuten abwarten, bevor sie sich an einem kostenlosen Hotspot anmelden oder nach dem Passwort fragen, um im Café oder an einem öffentlichen Ort im Internet surfen zu können.

Laut der Umfrage führt diese Abhängigkeit vom öffentlichen WLAN zu einer Gefährdung persönlicher und möglicherweise auch geschäftlicher Daten. Nicht weniger als sechs von zehn Nutzern sagten, sie glaubten ihre privaten Daten bei der Nutzung eines öffentlichen WLANs sicher. Allerdings können 53 Prozent der Befragten nicht zwischen einem sicheren und einem unsicheren öffentlichen WLAN unterscheiden.

Eine überwältigende Mehrheit von Nutzern (87 Prozent) hatte ihre Daten durch die Nutzung von öffentlichen WLANs bereits den Risiken ausgesetzt. Drei Viertel von ihnen könnten die Risiken drastisch reduzieren. Dazu brauchten sie beim Aufbau der Verbindung zum Internet lediglich an ein VPN zu denken.

Ein guter Schutz gegen die Risiken beim Internetsurfen im Urlaub lässt sich leicht verwirklichen. Einige Grundregeln für die Absicherung von Daten auf Mobilgeräten im Urlaub sind unter anderem folgende:

Fazit: Während der Urlaubsreise ist der Aufbau von Verbindungen zwischen privaten Geräten und dem Internet mit Risiken behaftet. Gewisse Vorgänge, wie etwa das Online-Banking, sind einen Versuch schlicht nicht wert – egal wie seriös und sicher die Website aussieht.

Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen und einer professionellen VPN-Software ist die Verwirklichung eines robusten Endgeräteschutzes jedoch möglich. Dieser schirmt Reisende sowie sämtliche sensiblen Unternehmensinformationen auf ihren Geräten vor den Gefahren ab, die die Nutzung eines öffentlichen WLANs birgt.