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Endpoint Security: Wesentlicher Bestandteil eines Cybersecurity-Konzepts

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von VPNHaus | 17.12.2015 |Endpoint Management, VPN


Manche Unternehmen vergessen gelegentlich, dass viele der unterschiedlichen Cybersecurity-Dienste, die heutzutage verfügbar sind, keine optionalen Add-ons sind, sondern notwendige, oftmals entscheidende Bestandteile einer kompletten Sicherheitsstrategie. Es gibt eine Folge von einzigartigen Sicherheitsprotokollen und Diensten, die alle zum Schutz eines Netzwerks interagieren und wertvolle Geschäftsinformationen vor Eindringlingen sichern. Cybersecurity ist ein ganzheitlicher Vorgang, der ein Zusammenwirken verschiedener beweglicher Komponenten erfordert. Anderenfalls könnten Netzwerke mit empfindlichen Schwachstellen zurückbleiben – von den verschwendeten Ressourcen mal ganz abgesehen.

Endpoint Security ist eines der wesentlichen Bestandteile im Rahmen der Cybersecurity. Sicherheitssysteme nach ihrer Wichtigkeit in eine Rangliste einzuordnen, ist schwierig. Gleichzeitig ist es schwer vorstellbar, dass irgendeine andere Maßnahme zum Schutz eines Netzwerks ohne Endpoint Security funktionieren kann.

Endpoint Security wird auf dem Client beziehungsweise Server installiert. Die Verwaltung erfolgt über einen zentralen Server oder über ein Gateway, wo ein Sicherheitsprogramm das Netzwerkgerät verifiziert. Vor dem Zugriff auf das Netzwerk fordern VPN und Virenscanner, die auf einem zugelassenen System installiert sind, vom Nutzer die Einhaltung von Richtlinien. Ohne Zugriffsrechte kann der Nutzer nicht in das Netzwerk hineingelangen.

Ohne diesen Schutz in der Anfangsphase des Netzwerkzugriffs ist es kaum vorstellbar, dass viele andere potentielle Sicherheitssysteme ihre Aufgabe komplett erfüllen können. Endpoint Security ist eine Methode zur aktiven Prävention. Im Gegensatz dazu sind nahezu alle anderen Sicherheitssysteme reaktive, nachträgliche Maßnahmen.

So wirkt beispielsweise die Reaktion auf einen Vorfall zur Schadensbegrenzung. Ohne Endpoint Security ist die Wahrscheinlichkeit eines Datenangriffs insgesamt höher. Eine Notfallstrategie kann ein Sicherheitsproblem nicht frühzeitig prognostizieren. Zudem ist es im Fall eines Angriffs schwer zu beziffern, wie viel an Daten- oder finanziellen Verlusten durch Reaktionsmaßnahmen wirklich wieder ausgeglichen werden kann.

Ebenso bewerten Penetrationstests lediglich bereits vorhandene Sicherheitsmaßnahmen. Threat Intelligence mag eine großartige Ressource für Unternehmen sein, die sich diesen Dienst leisten können. Dennoch ist sie eben nicht so unverzichtbar wie die Bewachung des Gateways zu Ihrem Netzwerk.

Ein sicheres Remote Access VPN-Netzwerk ist für Unternehmen – unabhängig von ihrem Sicherheitsbudget – unbezahlbar. Das gilt insbesondere, wenn man bedenkt, dass zwischen dem Auftreten eines Datenangriffs und seiner Entdeckung durchschnittlich 200 Tage vergehen. Verlässt man sich beim Netzwerkschutz auf reaktive Maßnahmen, so verschafft dies den Cyberdieben mehr als ein halbes Jahr Zeit zur Erkundung und Ausbeutung eines Netzwerks. Mit Endpoint Security dagegen könnte der Eindringling an der Eingangstür gestoppt werden.

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