English

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen: So können Nachrichten über Cyberangriffe die Bedrohung für KMU verschleiern [Video]

von VPNHaus | 01.12.2015 |Rethink Remote Access, VPN

In den vergangenen Jahren gab es immer häufiger Schlagzeilen über Cyberangriffe und Datenlecks. Ob es die vom Einzelhandelsunternehmen Target im Jahr 2013 gestohlenen 40 Millionen Kundendaten von Kredit- und Debitkarten waren oder der massive E-Mail-Datenverstoß beim Unternehmen Sony Pictures Entertainment im Jahr 2014 oder die bei der amerikanischen Bundesbehörde United States Office of Personnel Management (OPM) in diesem Jahr kompromittierten 22 Millionen Daten aus Personalakten – eins lässt sich kaum leugnen: Dieser bereits besorgniserregende Trend verstärkt sich sogar noch weiter.

Es gibt jedoch eine noch weitaus beunruhigendere Entwicklung, die allerdings kaum Thema in den Medien ist: Bei sämtlichen der zuvor genannten Opfer und bei vielen mehr – darunter die Unternehmen Home Depot, Anthem, P.F. Chang's und JPMorgan Chase – gab es ernsthafte, massive Angriffe auf Verbraucher- und Unternehmensdaten. Gleichzeitig handelt es sich außerdem bei allen Opfern um große Konzerne. Es wäre leichtfertig zu glauben, dass lediglich die größten Unternehmen von Cyberangriffen betroffen sind. Tatsächlich sind es die kleineren Unternehmen, die sich als die häufigsten und ergiebigsten Ziele für Hacker erweisen.

Sind KMU mit denselben Cybersecurity-Bedrohungen konfrontiert wie Großunternehmen?

Eine vom Versicherungsunternehmen Nationwide Insurance veröffentlichte Umfrage machte deutlich, dass es in ungefähr 80 Prozent aller kleinen bis mittelgroßen Unternehmen in den USA keinen Notfallplan für Cyberangriffe gibt. Zusätzlich zielen 60 Prozent aller Cyberangriffe auf dieselben KMU ab.

Cyberkriminelle bauen auf die spärliche Berichterstattung über Hacker-Angriffe auf Konzerne und KMU in den Medien. KMU verfügen über weniger Ressourcen und sie erfahren kaum von Internetbedrohungen für ihr Unternehmen aus den Nachrichten. Dadurch fehlen ihnen letztendlich die Tools und das Wissen zur Implementierung von Defense-in-Depth-Maßnahmen zum Schutz vor Cyberangriffen.

KMU stellen gewissermaßen den Weg des geringsten Widerstandes für Hacker dar. Denn diese können nicht nur Kundendaten wie beispielsweise Namen, Kreditkartendaten und Sozialversicherungsnummern leichter stehlen; sie ziehen in diesem Zusammenhang wahrscheinlich auch weniger Aufmerksamkeit auf sich. Übrigens: Wann haben Sie zum letzten Mal einen Bericht über einen Hacker-Angriff auf einen Tante-Emma-Laden bei der New York Times oder der Associated Press gesehen?

All dies soll selbstverständlich die Risiken, die Hacker für Konzerne darstellen, nicht herunterspielen. Cyberangriffe betreffen alle Unternehmen. Ferner müssen große Unternehmen und Regierungsbehörden tagtäglich mit unzähligen Internetbedrohungen fertigwerden – Bedrohungen, die, sollte nur eine von ihnen ihr Ziel erreichen, einen dauerhaften Schaden für ihre Marke oder ihren Ruf verursachen können. Indessen verfügen diese Unternehmen über die Mittel für eine bessere Verteidigung. KMU dagegen üblicherweise nicht.

Deshalb ist es für kleine Unternehmen umso wichtiger, sich zum Schutz ihrer Daten (sowohl Kundendaten als auch unternehmenseigene Informationen) gegen opportunistische Hacker mit Remote Access VPNs und Verschlüsselungs-Tools zu wappnen. KMU müssen ihre Netzwerke unbedingt selbst gegen Cyberangriffe absichern, denn durch die Medien werden sie nicht über die relevanten Internetrisiken aufgeklärt.

Lesen Sie mehr:

Klein hilft nicht: Warum KMU davon ausgehen sollten, dass sie bereits Zielobjekt von Cyberangreifern sind

Wenn sich der Staub legt: So wertvoll ist sicherer Remote Access in den Stunden nach einem Cyberangriff

Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK