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Es weihnachtet: Warum Cyberangreifer sich auf die Feiertage konzentrieren

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von VPNHaus | 02.12.2015 |VPN


Die Weihnachtssaison ist wieder da und das Weihnachtsgeschäft nun in vollem Gange. Den Auftakt des jährlichen Wahnsinns machen Black Friday und Cyber Monday. Käufer durchstöbern bereits die Warenhäuser und durchsuchen Online-Märkte wie etwa Amazon auf der Suche nach dem perfekten Geschenk – und idealerweise auch nach dem perfekten Preis. Es wird erwartet, dass der elektronische Handel in der diesjährigen Saison ganz besonders erfolgreich verlaufen wird. Online-Verkäufe sollen der Voraussage nach über 14 Prozent höher ausfallen als in der letzten Weihnachtssaison und mit über 70 Milliarden Dollar ungefähr 9 Prozent aller amerikanischen Einzelhandelsumsätze ausmachen.

Das sind tolle Neuigkeiten für Käufer, tolle Neuigkeiten für Unternehmen und leider auch tolle Neuigkeiten für Hacker.

Durch die Geschäftigkeit in der Saison ist der Dezember für Cyberangreifer eine viel günstigere Zeit als der Rest des Jahres. Erinnern Sie sich an den Datenangriff auf Target? Über 70 Millionen Kundendaten, darunter Daten von 30 bis 40 Millionen Kredit- und Debitkarten, wurden dabei kompromittiert – alle auf dem Höhepunkt der Weihnachtsgeschäftssaison 2013. Das garantierte den Hackern viele potentielle Opfer und Transaktionen, von denen sie schmarotzen konnten. Es ist ähnlich wie in der Zeit vor Abgabe der Steuererklärungen: Beim Kauf von Produkten und dem Versuch, gute Geschäfte zu machen, werden während der Weihnachtssaison derartig viele persönliche Daten und Finanzinformationen ausgetauscht, dass diese Zeit des Jahres zu einer Goldmine für Internetangreifer wird.

Allerdings ist es nicht nur das Einkaufen, das die Menschen anfällig für Cyberangriffe macht: Auch die vielen Urlaubstage tragen dazu bei. Die Feiertage sollten eigentlich dazu gedacht sein, ein paar Tage frei zu nehmen. Dennoch können nicht alle von uns komplett von der Arbeit abschalten – insbesondere angesichts der Möglichkeit, überall und zu jeder Zeit geschäftliche E-Mails auf dem Smartphone lesen zu können. Eventuell erwägen Sie, die Zeit im Zug nach Hause oder auf Ihrem Flug an den Urlaubsort zu nutzen und ihre E-Mails, die sich über die Feiertage anhäufen, in Angriff zu nehmen. Doch tatsächlich machen Sie sich dabei gleichzeitig selber anfälliger für Angriffe.

Bösartige E-Mails in verdächtigem Schreibstil – beispielsweise unterschiedliche Formatierungen, Text in verschiedenen Schriftfarben und vieles mehr – sind womöglich deutlicher auf Ihrem Laptop zu erkennen. Sehen Sie diese E-Mails aber mithilfe der E-Mail-App Ihres Smartphones, so sieht die Formatierung einheitlich aus und Malware-behaftete URLs fallen möglicherweise weniger auf. Je besser es Cyberkriminellen gelingt, Sie dazu zu bewegen, alle Vorsicht zu vergessen, desto einfacher können sie ihre Opfer durch gezielte E-Mail-Angriffe, wie etwa Spear-Phishing an Land ziehen.

Vielleicht liegt das Problem jedoch nicht bei Ihnen, sondern beim Helpdesk Ihres Unternehmens. Sind die meisten IT-Mitarbeiter Ihres Unternehmens über die Feiertage nicht im Büro, könnte das dazu führen, dass Ihr Unternehmen viel langsamer auf einen Cyberangriff reagiert. Überdies wäre es möglich, dass die Auswirkungen einer Bedrohung weniger proaktiv minimiert würden.

Sollten Sie über die Feiertage unterwegs sein und trotzdem arbeiten müssen, stellen Sie sicher, dass Sie ausschließlich ein sicheres Remote Access VPN nutzen. Denn Sie wollen doch nicht, dass Ihr Fest ruiniert wird, nur weil Sie eine unsichere Netzwerkverbindung verwenden, die eventuell Hacker und Cyberangriffe zum Schlag einlädt, wenn Sie es am wenigsten vermuten.

 

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