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BYOD und die Risiken für die Netzwerksicherheit

von VPNHaus | 04.06.2014 |Industry Commentary, Mobile, VPN

Dass High Speed Internet-Verbindungen für Unternehmen nicht überall verfügbar waren, ist noch gar nicht so lange her. Auch waren nicht genügend Mittel vorhanden, um den Mitarbeitern Remote Access zu ermöglichen. Zu der Zeit waren Unternehmen eher geneigt, streng geregelte Arbeitszeiten durchzusetzen als heutzutage. Schließlich konnte die Arbeit nicht fertig werden, wenn keine Mitarbeiter anwesend waren.

Mit der Weiterentwicklung der Mobilfunktechnik wuchs die Tendenz zur Telearbeit. Arbeitnehmer können nun überall und zu jeder Zeit arbeiten. Deshalb hat sich auch die Erwartungshaltung der Arbeitgeber inzwischen geändert. Sie sind flexibler gegenüber ihren Mitarbeitern geworden, auch was die Regelung der Arbeitszeiten anbelangt.

Was jedoch die Regelungen betrifft, wie Mitarbeiter ihre privaten Mobilgeräte für Arbeitszwecke und für den Fernzugriff auf das Unternehmensnetzwerk nutzen, sollten Arbeitgeber nicht so flexibel sein. An dieser Stelle hinken viele von ihnen der allgemeinen Entwicklung tatsächlich hinterher.

Risiken durch Sicherheitsprobleme der eigenen Mitarbeiter

Bring Your Own Device (BYOD) ist mittlerweile eher die Norm und nicht länger ein neuer bahnbrechender Trend. Laut einer neuen von Gartner durchgeführten Studie, sagten mehr als die Hälfte der 995 befragten Mitarbeiter, dass sie ihre privaten Geräte länger als eine Stunde pro Tag für Arbeitszwecke nutzen. Für Unternehmen steigt damit die Gefahr. Denn in jeder Sekunde, in der sensible Daten das Unternehmensnetzwerk verlassen, könnten diese exponiert werden.

In einer perfekten Welt hätten Mitarbeiter niemals Sicherheitsprobleme bei der Nutzung ihrer privaten Mobilgeräte für Arbeitszwecke. Und falls doch, würden 100 Prozent der wenigen Betroffenen jegliche Zwischenfälle den zuständigen Personen in ihrem Unternehmen melden.

Die Realität sieht allerdings völlig anders aus.

Gartner fand heraus, dass ungefähr ein Viertel der Nutzer bereits ein Sicherheitsproblem bei der Arbeit mit ihrem privaten Mobilgerät hatten. Lediglich 27 Prozent dieser Betroffenen haben den Zwischenfall gemeldet.

Diese Zahlen legen nahe, dass Unternehmen noch einen langen Weg vor sich haben, bis sie BYOD im Griff haben. Zum Schutz der Geschäftsdaten, auf welche Mitarbeiter mit ihren Mobilgeräten zugreifen, sind neue Ansätze und Technologien erforderlich.

Die Rettung: Ein zentrales Management

Unternehmen streben zunehmend nach Remote Access-Lösungen mit zentralen Management-Funktionen für die Verwaltung von VPN-Konfigurationen, Zertifikaten und Netzwerk- sowie Firewall-Regeln. Damit sollen sensible Daten vor der Offenlegung – sei es unbewusst durch Mitarbeiter oder aber durch Hacker mit böswilliger Absicht – geschützt werden. In einer BYOD-Umgebung sind unzählige Betriebssysteme und Geräte zu unterstützen. In diesem Zusammenhang suchen IT-Administratoren nach wirtschaftlichen Lösungen, welche den Fernzugriff auf das Unternehmensnetzwerk sichern und gleichzeitig den Mitarbeitern ermöglichen, produktiv zu arbeiten.

Ein VPN mit zentralem Management sollte zu allen Arten von Geräten, welche ein Mitarbeiter haben könnte, kompatibel sein. So können IT-Administratoren sicherstellen, dass sämtliche Endgeräte, welche sich mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden, richtlinienkonform sind. Darüber hinaus wird auf diese Weise der automatische Rollout von VPN Software Updates an alle Mitarbeiter gewährleistet. Der Zugriff auf das Netzwerk kann außerdem umgehend – bis hinunter zur Geräteebene – gesperrt werden, sollte eine Sicherheitslücke auftreten. IT-Mitarbeiter gewinnen damit ein mächtiges Tool. Mit diesem können sie Sicherheitslücken beheben, welche durch Mitarbeiter verursacht werden, die etwaige Sicherheitsprobleme nicht zuverlässig selbst melden.

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