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Unterwegs zur Interop NY: 5 Wege, wie Sie Ihre Daten schützen können

von VPNHaus | 30.09.2013 |Mobile, Shows, VPN, Wi-Fi

Das Letzte, woran Menschen auf einer Reise denken, ist oft die Sicherheit ihrer Daten. Allerdings ist es Tatsache, dass Mobilgeräte, und mit ihnen die enthaltenen Daten, extrem anfällig für Sicherheitslücken sind. Reisende gefährden sich und ihre Daten, wenn sie sich bei Zwischenstopps mit WLAN-Hotspots von Flughäfen verbinden. Auch das Arbeiten und die Nutzung potentiell unsicherer drahtloser Verbindungen an Orten wie beispielsweise Coffee Shops bergen Angriffsrisiken. Glücklicherweise gibt es verschiedene effektive Methoden, die Interop-Besucher nutzen können, um ihre Geräte und Daten auf der Reise zum Big Apple zu schützen.

1.       Verwenden Sie starke Passwörter

Joseph Bonneau von der Universität von Cambridge hat im Jahr 2012 eine Studie zur Sicherheit von Passwörtern durchgeführt. Diese zeigte, dass mit einer Software zum Knacken von Passwörtern 8 Prozent der User-Passwörter geknackt werden könnten. Dabei wurde ein Nachschlagewerk zum Knacken von Passwörtern basierend auf den 1.000 meist verwendeten Passwörtern verwendet. Moderne Hacker verwenden Passwortlisten zum Knacken von Passwörtern, die auf einer bestimmten Sprache und allgemein üblichen Passwortkombinationen basieren. Deshalb ist die Nutzung eines langen Passworts allein nicht genug. Um die Sicherheit Ihres Passworts zu gewährleisten, sollten Sie ein Wort mit mindestens acht Zeichen wählen. Dies sollte sowohl Groß- und Kleinbuchstaben als auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Wählen Sie ungewöhnliche Wörter, welche wahrscheinlich nicht in einschlägigen Passwortlisten zu finden sind.

2.       Vermeiden Sie unverschlüsselte Verbindungen

Sicher ist es reizvoll, eine WLAN-Verbindung in einem Coffee Shop zu nutzen. Es kostet nichts und der Ort ist auch angenehm. Wenn man sich umschaut, sieht man, dass andere Konferenzbesucher diese Verbindung ebenfalls nutzen und drauflosarbeiten. Allerdings sollte man bedenken, dass öffentliche Verbindungen oft weder eine Authentifizierung noch ein Passwort für die Anmeldung erfordern. Das bedeutet, dass alle Nutzer, auch Hacker, vollständigen Zugriff darauf haben. Für den Zugriff auf eine verschlüsselte Verbindung sind dagegen ID und Passwort erforderlich. Selbst in Bezug auf die Nutzung verschlüsselter Netzwerke an öffentlichen Orten können Sicherheitsbedenken existieren. Dennoch ist ein verschlüsseltes Netzwerk einem vollkommen ungesicherten Netzwerk selbstverständlich vorzuziehen.

3.       Ist eine Verbindung gebührenpflichtig, ist sie nicht unbedingt auch sicher

Auch wenn der Zugriff auf eine drahtlose Verbindung gebührenpflichtig ist, heißt das nicht, dass die Verbindung sicher ist. Typischerweise ist eine Verbindung, für die man bezahlt, sicherer als eine kostenlose und frei zugängliche Verbindung. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Wie sicher und gegebenenfalls verschlüsselt eine Verbindung ist, ist oft schwer zu sagen. Im Zweifel gehen Sie davon aus, dass Sie zwar für eine Verbindung bezahlen, dass diese jedoch nicht unbedingt sicher ist.

4.       Nutzen Sie ein VPN

Unabhängig von der Art des Zugriffspunkts, den Sie nutzen, sollten Sie ein VPN für die Fernverbindung zu Ihrem Unternehmensnetzwerk und zum Internet verwenden. VPNs sichern Remote Access durch die Verschlüsselung der gesamten Netzwerkkommunikation in einem sicheren Tunnel. Dieser ist extrem schwer zu hacken. So bietet NCP beispielsweise eine Verschlüsselung von mindestens 128 Bit an, welche fast unmöglich mittels Brute-Force-Methode zu knacken ist. Zum Beispiel würde ein Hacker, der in einem öffentlichen WLAN-Netzwerk herumschnüffelt, beim Versuch, auf Ihre Daten zuzugreifen, nur unverständliches Zeug sehen. Es ist wichtig, ein VPN auszuwählen, welches Seamless Roaming unterstützt. Dies gewährleistet, dass eine Netzwerkverbindung problemlos zwischen den Kommunikationsmedien wie UMTS, WLAN, LAN und mobilen Hotspots wechselt, während der User unterwegs ist.

5.       Orten Sie Ihr Gerät mit MDM-Software

Falls Sie Ihr Gerät verlieren oder es gestohlen wird, ist es hilfreich, wenn darauf eine Mobile Device Management (MDM)-Software installiert ist. Mit MDM haben Sie die Möglichkeit, über die IT-Abteilung Ihres Unternehmens Ihr Gerät leicht zu orten und aus der Ferne die Daten zu löschen. Falls Ihre Organisation bisher noch keine MDM-Lösung implementiert hat: Die meisten Hersteller von Mobiltelefonen bieten Software mit Fernlöschfunktion an, wie beispielsweise Apples Funktion Find My iPhone. Dies kann die letzte Rettung sein, wenn Sie Ihr Gerät in einem Cafe vergessen, weil Sie eilig zu Ihrer nächsten Sitzung müssen.

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