Das Ende von Windows XP und seine Auswirkungen auf die IT-Sicherheit

von VPNHaus | 07.05.2013

Vergangenen Sommer wurde viel über das neue Windows 8 berichtet und diskutiert. Allerdings fand ein Thema in mitten der Berichte über das neue Betriebsystems keinen Platz: Das nahende Lebensende von Windows XP. Bedenkt man, dass nächstes Jahr um diese Jahreszeit (genauer gesagt am 14. April) Sicherheitsupdates, Patches für Schwachstellen und Softwareupdates für  Windows XP eingestellt werden und aktuell noch mehr als 15 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen dieses Betriebssystem nutzen, so ist es höchste Zeit, dass diese Firmen die Gefahren für Ihre IT-Sicherheit erkennen, welche das „End of Life“ von Windows XP für sie birgt.

Wenn Firmen jetzt nicht auf Windows 7 oder höhere Betriebssysteme umsteigen, sind ihr gesamtes Netzwerk und alle ihre Systeme für bösartige Exploits offen: DDOS-Angriffe, Datendiebstahl und Hacking. In anderen Worten, es ist höchste Zeit, dass Firmen auf ein modernes Betriebssystem umsteigen. Dafür müssen die Firmen alles ordnungsgemäß neu installieren. Das bedeutet, sie müssen alle Anwenderdaten auf das neue System übertragen und alle Anwendungen unter dem neuen Windows 7 oder Windows 8 erneut installieren.

Dies ist normalerweise ein zeit- und arbeitsintensiver Prozess, während dem auch die gesamte Hardware, alle Peripheriegeräte und Anwendungen getestet werden müssen, ob diese unter dem neuen Microsoft Betriebssystem funktionieren. Auch Remote Access VPNs und Sicherheitssoftware von Drittherstellern sind betroffen. Obwohl Windows 8 integrierte Funktionalitäten wie DirectAccess und Secure Boot hat, erzwingen deren Tücken den Einsatz von geschichteten Sicherheitsmaßnahmen, um das Firmennetzwerk effektiv zu schützen.

Was sollen die Firmen machen, die jetzt auf ein neues Betriebssystem umsteigen? Um die optimale Sicherheit ihres Netzwerkes zu garantieren, benötigen sie Lösungen, welche auch die neuesten Windows Betriebssysteme unterstützen, um Ihre Investition während der Migration ihres Betriebssystems zu schützen. So ist beispielsweise NCPs zentral verwaltete IPsec VPN Client Suite vollkommen Windows XP/Vista/7/8 kompatibel. Zusätzlich bietet es Endanwendern große Flexibilität bei der Wahl ihres Endgerätes und Betriebssystems mit dem Sie auf das Firmennetzwerk zugreifen.

Aber auch die hochwertigste Technologie hilft alleine noch nicht um eine Firma zu sichern, insbesondere wenn man weiß, dass die modernen Bedrohungen immer komplexer werden. Microsoft hat selbst gesagt: "Ein Betriebssystem muss auf verschiedene Ebenen gesichert werden." Das bedeutet, dass die Firmen eine Kombination aus Client Geräte-Firewalls, hybriden IPsec und SSL VPNs und Virenscanner einsetzen sollten. All diese Programme sollten intelligent verknüpft werden, sodass sie sich an die Dynamik der sich verändernden Bedrohungen anpassen können. Der Schlüssel zu dieser Strategie ist, Lösungen von Drittherstellern zu finden, die in dieser Strategie der Tiefenverteidigung eine starke Abwehr von Bedrohungen leisten können.