Sie fahren in den Urlaub? Denken Sie daran, Ihr VPN mitzunehmen

Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt, dass Mobilgeräte einem doppelten Zweck dienen: für Geschäftliches und auch für Freizeitzwecke. Eine im Jahr 2017 vom Sicherheitsunternehmen Norton durchgeführte Studie zum WLAN-Risiko zeigt jedoch, dass die Menschen sich im Urlaub nicht unbedingt Gedanken um die Daten auf ihren Geräten machen. Stattdessen betrachteten 71 Prozent der Befragten das Vorhandensein eines soliden WLAN-Zugangs als entscheidenden Faktor bei der Wahl eines Ferienhotels oder -apartments.

Die wichtigsten wirtschaftlichen Vorteile von VPNs

Präsident Donald Trumps jüngste Entscheidung zur Aufhebung der von der Obama-Administration angestrebten Regelung, Internet Service Providern (ISPs) den Verkauf von Browserdaten sämtlicher Nutzer an Werbeagenturen und andere Interessenten zu verbieten, hat die Debatte über den Datenschutz im Internet neu entfacht. Diese Entwicklung verschärft vorhandene Befürchtungen in Bezug auf Hacker, die gefälschte Access-Points und Session Hijacking für den Zugriff auf sensible Daten verwenden. Unternehmensdaten den latenten Gefahren des Websurfens auszusetzen, ist riskant genug, um jede Führungskraft paranoid zu machen. Ein Virtual Private Network (VPN) stellt eine verschlüsselte Verbindung für den Fernzugriff auf das Netzwerk zur Verfügung. Für Unternehmen und private Nutzer ist dies eine sehr effektive Maßnahme, um Außenstehende am Abfangen sensibler Daten zu hindern. Nachstehend finden Sie einige der wichtigsten wirtschaftlichen Vorteile, die ein VPN bietet.

Sichere Remote Connectivity für Apple-Geräte

Angesichts der über eine Milliarde aktiver Nutzer weltweit offeriert Apple in seinem Sortiment weiterhin die unterschiedlichsten Produkte: von Apple Watches über Macs bis hin zu iPads und iPhones. Im September feiert Apple den zehnten Geburtstag seines iPhones. Für das iOS 11 hat das Unternehmen unterdessen Großes geplant und iPhone und iPad sollen in diesem Herbst mit neuen Features auf den Markt kommen.

Während Updates für das mobile Betriebssystem die Funktionalität des Gerätes verbessern, bringen sie auch zusätzliche Sicherheitslücken ins Spiel, die bei unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen eine Gefahr für die persönlichen Daten darstellen können.

Alles oder nichts: Warum Netzneutralität einen hohen Einsatz fordert

Zwischen den Telefongesellschaften und den Internetunternehmen ist ein mächtiges Tauziehen um die Netzneutralitätsregeln im Gange. Dies ist ein umstrittenes Thema, das zwei Kontinente spaltet. Die aktuelle US-Regierung unterstützt die Telekommunikationsgesellschaften, während die EU ein Internet will, das Innovationen von Internetanbietern weiterhin fördert und die Privatsphäre der Verbraucher schützt. Es steht viel auf dem Spiel. Sollte es eine Änderung der derzeit geltenden Regeln geben, wären Telefongesellschaften und Internetanbieter nicht länger zur Gleichbehandlung aller Webinhalte verpflichtet. Das bedeutet, dass Internetunternehmen eventuell mehr für den Absatz ihrer Top-Inhalte bezahlen müssen, während die Surfgewohnheiten und Bestellhistorien gewöhnlicher Kunden an den höchsten Bieter verkauft werden könnten. Für Kunden, die ihre Privatsphäre schätzen, stellen VPNs eine großartige Möglichkeit zur Umgehung von Website-Traffic-Analysen und zur Aufrechterhaltung einer sicheren Internetkonnektivität dar.

Warten auf den nächsten Knall

Als WannaCry die Schlagzeilen beherrschte, fühlte sich so ziemlich jeder Hersteller dazu berufen, ein Statement abzugeben. Im Großen und Ganzen kann man die Kommentare in zwei Gruppen einteilen: Nicht zu patchen ist fahrlässig und „mit unserer Software/Hardware/Service/etc. wäre das alles nicht passiert. Ist das so? Man kann sich kaum vorstellen, dass Unternehmen wie ein Krankenhaus oder die deutsche Bahn keine Schutzsoftware im Einsatz hätten, Scharen von IT-Admins beschäftigen würden oder auch schon mal im großen Stil IT-Sicherheitsdienstleistungen einkaufen würden. Bei den betroffenen Organisationen waren die notwendigen Produkte und Services mit ziemlicher Sicherheit vorhanden, sie haben nur nicht gewirkt. Das bedeutet nicht, dass die Elemente funktional versagt hätten. Ob der Anti-Virus Scanner diese eine Mail durchgelassen hat oder nicht, spielt keine so große Rolle. Dieses Mal war eben Produkt A in seiner Erkennungsrate nicht optimal, die 5000 ähnlichen Mails des letzten Monats hat es dafür problemlos erwischt. Doch man kann es nicht oft genug sagen, darum hier noch einmal: Sicherheit ist ein Prozess.

Ältere Geldautomaten unter Beschuss – IoT zeigt erste Auswirkungen

Dieses Jahr wird der Geldautomat 50 Jahre alt. Einige der ältesten, heute noch im Dienst befindlichen Bankautomaten datieren zurück in eine Zeit, als die Netzwerksicherheit noch relativ unausgereift war. Der Schutz von Verbindungen zwischen einer großen Anzahl separater Geldautomaten und den Datenverarbeitungszentren der Banken mithilfe von VPNs ist relativ unkompliziert. Dennoch haben etliche Banken noch keine entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Während sich das Internet der Dinge immer schneller ausdehnt, wird die Absicherung von Machine-to-Machine-Kommunikation akut. Die jüngsten erfolgreich von Cyberkriminellen durchgeführten Remote-Angriffe auf Geldautomaten erinnern uns zur rechten Zeit daran, wie wichtig eine sichere Fernanbindung für M2M-Umgebungen geworden ist.