So erreicht man sichere Kommunikation in M2M-Umgebungen

In sämtlichen Diskussionen über das Internet der Dinge (IoT) und Machine-to-Machine (M2)-Kommunikation und wie sie uns das Leben erleichtern, scheint es immer auch gleich ein abschreckendes Beispiel zu geben, das mit der Sicherheit der Geräte zu tun hat.

Nehmen wir zum Beispiel selbstfahrende Autos – etwas, das anscheinend fast jeder haben wollte. Zumindest war das so bis zum letzten Sommer, bis die Cybersecurity-Community im Zusammenhang mit vernetzten Fahrzeugen die rote Flagge zeigte und davor warnte, dass Hacker möglicherweise in das Netzwerk eines Fahrzeugs eindringen und das Betriebssystem sabotieren könnten.

Die gleichen Bedenken gab es daraufhin bei vernetzten Fernsehgeräten. Das Jahr zuvor hatten Smart-TVs ungefähr ein Drittel des Marktes für Flachbildfernseher erobert. Anschließend, erst letzte Woche, berichteten Nachrichtenkanäle über die Möglichkeit, dass Samsungs Smart-TVs erfolgreich Konversationen „mithören“ könnten. Es wurde gesagt, die auf diese Weise gewonnenen Informationen könnte das Unternehmen an Dritte weitergeben.

Obgleich diese speziellen Beispiele aktuell sind, sind Fragen zur Netzwerksicherheit in M2M-Kommunikationen und im IoT nicht neu. Das Magazin ZDNet behandelte dieses Thema bereits im Januar 2013 in einem Artikel. In diesem wurde behauptet, dass die Möglichkeiten, die M2M bietet, aufgrund von Sicherheitsbedenken vielleicht nicht voll ausgenutzt würden.

Obwohl M2M-Kommunikationen eigentlich schon seit Jahrzehnten üblich sind, waren sie noch nie so weit verbreitet wie jetzt. Zudem kommunizieren die Geräte jetzt über das öffentliche Internet und nicht über eingeschränkte, sichere Netzwerke. Ian Yip vom Software-Unternehmen NetIQ erklärte gegenüber dem Magazin ZDNet, dass in vielen Fällen erst im Nachhinein an die Sicherheit gedacht wird – sie wird bei M2M „nachgerüstet“.

Das ist ein Fehler. Über Sicherheit muss von Anfang an nachgedacht werden. Sicherheit bei M2M-Verbindungen ist schon schwierig genug, da Menschen selbst nicht in den Kommunikationsprozess eingebunden sind.

Das Internet der Dinge wird Teil unseres Alltags und setzt sich bereits am Arbeitsplatz durch. Daher stehen Unternehmen und Netzwerksicherheitsexperten vor der Herausforderung, die Fernkommunikation zwischen Millionen von Geräten in M2M-Umgebungen zu schützen. Wie viele Millionen? Laut Aussage des Instituts IDATE wird erwartet, dass für M2M bis 2017 ein Marktvolumen von 470 Millionen Modulen erreicht wird.

Zur Verwaltung dieser Geräte müssen Netzwerkadministratoren verlässliche Remote Access-Lösungen installieren, insbesondere für geschäftskritische Systeme. Falls sie dies nicht tun, könnte dies zu Umsatzeinbußen, verärgerten Kunden oder Nutzern und hohen zusätzlichen Kosten für die Wiederherstellung des Betriebs führen. Bei Systemen, in denen es um sensible Daten geht, können sichere Netzwerke Voraussetzung für die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen gemäß HIPAA, PCI oder SOX sein.

Der Weg zu sicherer M2M-Kommunikation ist lang. Administratoren müssen prüfen, welche Verbindungsmethoden die richtigen für ihre Anwendungen sind. Außerdem müssen sie an die richtige Konfiguration der Endgeräte denken, damit diese den Authentifizierungsvorgang durchführen können. Und sie müssen überlegen, wie die VPN-Konfigurationen und Updates ohne menschliche Interaktion verwaltet werden können.

Haben Sie dies geschafft, helfen Netzwerkadministratoren damit bei der Erschließung einer ganzen und gleichzeitig sicheren Welt des Internets der Dinge und der M2M-Kommunikation.

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